Sören als KFZ-Mechatroniker in Neuseeland: Ein Auslandsjahr voller Erfahrungen und Abenteuer
21. Februar 2025

Sören als KFZ-Mechatroniker in Neuseeland: Ein Auslandsjahr voller Erfahrungen und Abenteuer

Vier Tage arbeiten, drei Tage Roadtrips: Sören erlebt Neuseeland auf seine eigene Art. Als Kfz-Mechatroniker in Auckland hält er Wohnmobile instand – doch in seiner Freizeit erkundet er das Land mit seinem selbst ausgebauten Campervan. Wie er sich an die entspannte Kiwi-Mentalität gewöhnt hat, warum er vielleicht sogar auswandern will und was er jedem rät, der ein Auslandsjahr plant – all das erfährst du in seinem Erfahrungsbericht! 🔥✨

Sören in Neuseeland: Ein Auslandsjahr voller Erfahrungen und Abenteuer

Sören, 25 Jahre alt und Kfz-Mechatroniker aus Deutschland, lebt aktuell in Auckland, Neuseeland und arbeitet dort für Tourism Holdings, einen großen Wohnmobilvermieter. In den letzten vier Monaten hat er nicht nur beruflich einiges gelernt, sondern auch das entspannte neuseeländische Lebensgefühl kennengelernt. Sein Jahr in Neuseeland ist eine Mischung aus spannender Arbeit, Roadtrips und persönlichen Erkenntnissen – und vielleicht sogar ein erster Schritt in Richtung Auswanderung. Vom Schrauben in Deutschland zum Campervan-Check in Neuseeland

In seinem Job bei Tourism Holdings ist Sören für die Wartung und Reparatur von Wohnmobilen zuständig. Sobald ein Camper von einer Reise zurückkommt, wird er komplett durchgecheckt – von den Bremsen bis zum Motor. Wenn ein Service ansteht, übernimmt Sören den direkt. „Im Grunde ist es ähnlich wie in Deutschland, aber die Arbeit ist weniger stressig. Die Einstellung hier ist viel entspannter. Wenn etwas nicht fertig wird, dann macht man es eben am nächsten Tag.“

Besonders überrascht hat ihn das neuseeländische Ausbildungssystem: Dort gibt es verschiedene Ausbildungsstufen, und nicht jeder lernt alle Bereiche so umfassend wie in Deutschland. „Mit der deutschen Ausbildung ist man hier echt im Vorteil, weil man einfach ein viel breiteres Wissen mitbringt.“ Entspannte Kultur und ein neuer Blick aufs Leben

Sören hat schnell gemerkt, dass in Neuseeland vieles lockerer und gelassener abläuft. „Die Leute hier nehmen den Tag, wie er kommt. Es gibt keinen unnötigen Stress – weder bei der Arbeit noch im Alltag.“ Das hat ihn zum Umdenken gebracht: „In Deutschland habe ich mir oft den ganzen Tag vermiesen lassen, wenn etwas schiefging. Hier sehe ich die Dinge entspannter. Wenn’s nicht läuft, läuft’s eben nicht – dann wird’s morgen besser.“

Diese Mentalität hat seinen Blick auf das Leben verändert. Und es sind genau solche Erfahrungen, die ein Auslandsjahr so wertvoll machen. Freundschaften, Roadtrips und das Leben im Campervan

Eine große Sorge, die Sören vor seiner Abreise hatte, war, ob er in Neuseeland schnell Anschluss finden würde. Diese Angst stellte sich als unbegründet heraus. „Die Leute hier sind super offen und höflich. Ich wurde sogar schon einfach so auf einen Kaffee eingeladen.“

Außerdem hat er einen perfekten Weg gefunden, das Land zu erkunden: Er hat sich ein Auto gekauft und es zu einem kleinen Campervan umgebaut. „Ich habe hinten ein Bett reingebaut, sodass ich einfach irgendwo übernachten kann. Das Beste daran? Es interessiert hier niemanden, wo du parkst. Solange du nichts kaputt machst, kannst du einfach irgendwo stehen bleiben und schlafen.“

Seine vier Tage Woche gibt ihm zusätzlich die Möglichkeit, Neuseeland intensiv zu bereisen. Bald geht es für ihn nach Queenstown, eine der schönsten Gegenden des Landes – und vielleicht bleibt er sogar länger als geplant. Persönliches Fazit: Sollte man es wagen?

Für Sören steht fest: Ja! „Jeder, der die Möglichkeit hat, sollte das machen. Die Erfahrung kann dir keiner mehr nehmen.“ Er selbst denkt sogar darüber nach, ganz nach Neuseeland auszuwandern.

Sein Tipp für alle, die sich nicht sicher sind? „Einfach machen. Klar ist man am Anfang nervös, aber sobald man da ist, merkt man, wie geil es eigentlich ist.“

Mit noch mehreren Monaten in Neuseeland vor sich freut sich Sören auf weitere Abenteuer, neue Bekanntschaften und viele Kilometer auf den Straßen des Landes.

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