Als Elektroniker in den USA: Hannes‘ Abenteuer zwischen Job, Roadtrips und unerwarteten Herausforderungen
14. April 2025

Als Elektroniker in den USA: Hannes‘ Abenteuer zwischen Job, Roadtrips und unerwarteten Herausforderungen

Als Hannes vor über einem Jahr seinen Job in Deutschland hinter sich liess, um ein Abenteuer in den USA zu starten, wusste er nicht genau, was ihn erwarten würde. Heute, nach einem Jahr in Richmond, Virginia, kann er sagen: Es war eine der besten Entscheidungen seines Lebens. **Ein Sprung ins kalte Wasser – und direkt ins Abenteuer** „Ich hatte Bedenken, ob ich Anschluss finde, ob ich mich mit den Kollegen verstehe. Am Ende war es das komplette Gegenteil – ich hatte fast zu viele Freunde! Mein Kalender war gegen Ende richtig voll mit Abschiedstreffen.“ Mit dieser Offenheit hat Hannes sich schnell in das Leben vor Ort eingefunden. Egal ob über die Arbeit, beim Sport oder in der Kirche – überall fand er neue Kontakte. Besonders ein einfacher Trick hat sich bewährt: „In eine Bar setzen, neben jemanden setzen und sagen: ‚Hey, ich bin Deutscher.‘ Schon hat man zwei Stunden Gespräch.“

Arbeiten als Elektroniker in den USA – anders, aber machbar

Hannes arbeitete bei Design Ready Controls in Virginia, einem Unternehmen für Schaltschrankbau. Sein Job: Qualitätstests. „Im Grunde haben wir geprüft, ob alles richtig verdrahtet wurde. Das war anfangs ungewohnt, aber nach ein paar Wochen hatte ich den Dreh raus.“ Eine der grössten Überraschungen? „Die meisten meiner Kollegen hatten keine klassische Ausbildung. Einige haben vorher an der Kasse gearbeitet oder kamen aus ganz anderen Berufen. Nach zwei Wochen Training standen sie dann am Schaltschrank. Mit einer deutschen Ausbildung bist du hier völlig überqualifiziert – was aber auch bedeutet, dass du schnell als Problemlöser gefragt bist.“

Leben und Reisen in den USA – zwischen Nationalparks und Autokäufen

Hannes hat jede Gelegenheit genutzt, die USA zu erkunden. „Ich war an der Ostküste, der Westküste, in Texas, Minnesota, den Rocky Mountains, den Nationalparks. Ich wollte alles sehen – und das habe ich!“ Seine Reisen führten ihn durch atemberaubende Landschaften, und die Natur war eines der Highlights seines Jahres.

Doch nicht alles lief reibungslos – vor allem beim Autokauf machte er einige Erfahrungen: „Unter 3000 Dollar? Vergiss es. Ich wurde zweimal übers Ohr gehauen. Besser gleich 4500 Dollar investieren, dann kann man das Auto am Ende auch wieder verkaufen.“ Sein Learning: Geduld zahlt sich aus, und ein zuverlässiges Auto ist in den USA fast unverzichtbar.

Fazit: Warum jeder ein Auslandsjahr wagen sollte

Auf die Frage, ob er das Auslandsjahr weiterempfehlen würde, hat Hannes eine klare Antwort: „Mach’s einfach. Es gibt nie den perfekten Zeitpunkt. Später könnte man es bereuen.“ Er selbst hat viel gelernt – über sich, über andere Kulturen und über das Leben in einem fremden Land. „Ich weiss jetzt, dass ich überall auf der Welt klarkommen kann.“

Nach seinem Jahr in den USA hat er sich entschieden, noch ein paar Monate in Kolumbien zu verbringen, um dort beim Bau von Häuschen zu helfen. Sein Abenteuer ist noch lange nicht zu Ende – und genau so soll es sein.

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